Präsent sein heisst: beim passenden Anlass eine Rolle spielen.
Ein Restaurant wird interessant, wenn jemand einen gemeinsamen Abend plant. Ein Betrieb als Arbeitgeber, wenn ein beruflicher Wechsel ansteht. Werbung kann die Verbindung zwischen einem solchen Anlass und einem Unternehmen aufbauen, bevor die konkrete Entscheidung fällt.
Das Ehrenberg-Bass Institute beschreibt mentale Verfügbarkeit als die Chance, dass eine Marke in einer Kaufsituation in den Sinn kommt. Dabei helfen Verbindungen zu typischen Anlässen. Den Namen nur zu erkennen und beim passenden Bedarf an ihn zu denken, sind unterschiedliche Aufgaben.
Quelle: Jenni Romaniuk · Ehrenberg-Bass Institute: Kaufanlässe und mentale VerfügbarkeitAufmerksamkeit braucht etwas, das sich anzuschauen lohnt.
Präsenz schafft Gelegenheiten. Ein Bild, eine verständliche Frage oder ein klar erkennbarer Nutzen gibt einer solchen Gelegenheit Inhalt. Für die Gestaltung heisst das: bei einer Situation der Kundschaft beginnen und zeigen, was das Angebot darin verändert.
„Wir bieten professionelle Dienstleistungen“ lässt den Anlass offen. „Mehr Platz im schmalen Eingang“ macht eine Schreinerarbeit vorstellbar. Ein kurzes Video kann den Unterschied zeigen: Ausgangslage, Lösung und ein Detail, das die Aussage trägt.
Einen Gedanken als Film entwickelnDie gute Szene gehört zu einer erkennbaren Marke.
Ein schönes Bild allein beantwortet noch nicht, von wem das Angebot kommt. Unser Gestaltungsansatz verbindet den Anlass früh mit einem sichtbaren Namen und hält Bildwelt, Wortwahl und Angebot über die Auftritte hinweg zusammen.
Für das fiktive Restaurant TISCH & ZEIT können ein Feierabend, eine Verabredung und eine Einladung verschiedene Szenen sein. Der gemeinsame Gedanke bleibt Zeit füreinander. Diese Verbindung ist die gestalterische Absicht des Beispiels; sie ersetzt keine Messung tatsächlicher Erinnerung.
Was Wiederholung dazu beitragen kannWarum der Spiegelbereich ein sinnvoller Kontaktmoment sein kann.
Der Spiegel gehört zum Salonbesuch: Kundschaft und Fachperson verfolgen darin den Schnitt und das Ergebnis. LOOPX13 platziert den Screen in diesem Umfeld. Ein tonloser Spot lässt sich dort zeigen, während die Behandlung weitergeht.
Das ist eine konkrete räumliche Eigenschaft. Aufmerksamkeit verteilt sich trotzdem zwischen Gespräch, Behandlung, Smartphone und Umgebung. Entscheidend sind deshalb die passende Position, die Lesbarkeit aus dem Stuhl, das tatsächliche Licht und eine Idee, die sich rasch erfassen lässt.
Den Spiegelplatz genauer verstehenDen Weg nach dem Moment offenhalten.
Nicht jede Person braucht Ihr Angebot sofort. Ein klarer Name und eine auffindbare Angebotsseite machen es möglich, den Gedanken später wieder aufzunehmen. Wer bereits Interesse hat, kann einen QR-Code nutzen und direkt zur passenden Auswahl oder Kontaktmöglichkeit gelangen.
Der Scan ist damit eine Ergänzung zur Präsenz. Eine Kampagne kann auf Besuch, Beratung, Bewerbung oder Wiedererkennung zielen. Der Folgeschritt richtet sich nach dieser Aufgabe.
Eine sinnvolle Fortsetzung vorbereitenAus dem Zusammenhang eine eigene Kampagne machen.
Halten Sie vier Entscheidungen fest: Für welchen Anlass soll man an Ihr Geschäft denken? Welche konkrete Aussage trägt diesen Anlass? Woran erkennt man den Absender? Was kann eine interessierte Person als Nächstes tun?
Wählen Sie danach Gebiet, Zeitraum und Auswertung. Eine feste Aktion mit Termin braucht eine andere zeitliche Planung als ein Angebot, das über längere Zeit relevant bleibt. Planen Sie den Auftakt rechtzeitig, halten Sie die Einladung bis zum Anlass aktuell und geben Sie länger relevanten Angeboten wiederkehrende Gelegenheiten.
Den eigenen Anlass im Briefing festhaltenDen Gedanken ins eigene Vorhaben mitnehmen.
Ihre Botschaft, die Fortsetzung und die passenden Orte gehören zum selben Auftritt.
An meinem Auftritt arbeiten