Zuerst entscheiden, was das Vorhaben braucht.
Soll ein noch wenig bekanntes Angebot vorstellbar werden? Gibt es bereits konkrete Nachfrage? Muss eine Entscheidung erklärt oder ein zeitlich begrenzter Anlass bekannt gemacht werden? Diese Fragen sind hilfreicher als die Suche nach einem Kanal, der pauschal alles am besten kann.
Ein kleiner Betrieb muss dafür nicht überall gleichzeitig werben. Wählen Sie die Kontaktmomente, die zum Einzugsgebiet, zur Aufgabe, zum vorhandenen Material und zum Budget passen. Geben Sie jedem gewählten Weg einen klaren Beitrag.
Entdecken, unterwegs sein und zuschauen.
Im Feed kann ein Einblick Neugier wecken und direkt zu Interaktion oder einer Zielseite führen. Eine Aussenfläche kann eine Botschaft mit einem Ort oder einem wiederkehrenden Weg verbinden. TV und Streaming geben einer Geschichte je nach Format Raum für Bild, Schnitt und Ton.
Die Gestaltung passt sich der Situation an: ein kurzer verständlicher Einstieg im Feed, ein gut lesbares Motiv auf Distanz, ein bewusst aufgebauter Film. Ein unverändert zugeschnittenes Video ist dafür nicht automatisch die beste gemeinsame Fassung.
Suchen und im Salon sitzen.
Bei einer Suche ist bereits eine Frage formuliert. Eine passende Angebotsseite hilft, Leistung, Ort und Kontakt zu finden. Der Salon beginnt an einer anderen Stelle: Menschen sind wegen ihres Besuchs dort; ein Screen im Spiegelbereich kann ihnen ein Angebot zeigen, nach dem sie gerade nicht gesucht haben.
Die tonlose Gestaltung und die Wiederkehr im Loop gehören zu diesem Medium. Der tatsächliche Blick und eine spätere Handlung sind zusätzliche Fragen. Aus der räumlichen Situation allein entsteht keine höhere Erfolgsquote.
Die Rolle des Salonmoments ansehenEine erkennbare Verbindung über die Wege hinweg.
Die Forschung zur mentalen Verfügbarkeit betrachtet Verbindungen zwischen Marke und Kaufsituationen. Für unseren Gestaltungsansatz leiten wir daraus ab: Ein wiederkehrender Absender und ein passender Anlass sollen auch über verschiedene Formate hinweg zusammenfinden.
Quelle: Jenni Romaniuk · Ehrenberg-Bass Institute: Kaufanlässe und mentale VerfügbarkeitEin Beispiel für die gemeinsame Aufgabe.
Ein Restaurant zeigt im Salon eine Einladung zu einem gemeinsamen Abend. Im eigenen Social-Auftritt zeigt es einen Einblick in die Küche. Eine Such- oder Angebotsseite beantwortet die Fragen nach Ort, Angebot und Reservation. Auf dem Smartphone führt die Einladung direkt zur passenden Vorbereitung.
Das sind mögliche Rollen desselben Angebots, keine vorgeschriebene Reihenfolge und keine gemessene Reise einzelner Personen. Der Mix kann Wege zur Marke öffnen; seine Wirtschaftlichkeit muss mit den tatsächlichen Kosten und Ergebnissen beurteilt werden.
Rollen für das eigene Vorhaben verteilenErgebnisse nach derselben Frage vergleichen.
Ein abgespielter Spot, ein Klick und eine qualifizierte Anfrage zählen verschiedene Dinge. Für einen wirtschaftlichen Vergleich definieren Sie dieselbe Ergebnisart, denselben Zeitraum und den gesamten relevanten Aufwand. Werbeausgaben, Produktion und eigene Bearbeitungszeit gehören dabei zusammen.
Ein beobachteter Kontaktweg zeigt nicht automatisch, welcher frühere Kontakt den Ausschlag gab. Saison, Angebot und parallele Massnahmen können mitwirken. Legen Sie die Lernfrage deshalb vor dem Start fest und beurteilen Sie den Beitrag anhand geeigneter Daten.
Die passende Auswertung vorbereitenDen Gedanken ins eigene Vorhaben mitnehmen.
Ihre Botschaft, die Fortsetzung und die passenden Orte gehören zum selben Auftritt.
An meinem Auftritt arbeiten
